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Lotus Foundations Teil 5: Darf's ein bisschen mehr sein?

Tags: Foundations
(Fortsetzung von Lotus Foundations Teil 4: Aber sicher(n)

Karl-Heinz' Kopf raucht. Er hat sich in den letzten Stunden mit mehr Details der IT beschaeftigt, als in den letzten Jahren. Nichts desto trotz moechte er von Edgar noch wissen, was sein Lotus Foundations Server noch alles kann.

Edgar versucht daher eine kurze Uebersicht ueber die wichtigsten bisher noch nicht erwaehnten Funktionen zu geben:

Lotus Domino
Lotus Foundations basiert auf Lotus Domino. Karl-Heinz kann daher alle Vorzuege dieser leistungsfaehigen Plattform nutzen und eigene Datenbanken erstellen (lassen), fertige Anwendungen kaufen oder sich aus dem grossen Angebot an kostenlosen Anwendungen bedienen. Edgar empfiehlt Karl-Heinz einen Blick auf www.openntf.org zu werfen.

Webserver
Lotus Foundations bringt einen leistungsfaehigen Webserver mit, der auf dem Apache-Web-Server basiert und CGI-Scripts, Perl und PHP unterstuetzt. Er bietet die Moeglichkeit ein eigenes Intranet aufzubauen oder auch externe User auf Webseiten zugreifen zu lassen.
Die Einrichtung virtueller Webserver ist dabei ebenso moeglich, wie die Einrichtung eines Web-Caches zur Optimierung der Leistungsfaehigkeit.

Zusaetzliche E-Mailfunktionen
Falls benoetigt, erlaubt Lotus Foundations alle ausgehenden E-Mails ueber einen ISP zu versenden. Eine weitere Funktion, die der "normale" Lotus Domino Server nicht bietet, ist das Abholen von benutzerspezifischen POP3-Mails. Lotus Foundations holt die POP3-Mails ab und stellt sie dem Benutzer in seinem Postfach zur Verfuegung.

Teams / Raeume und Ressourcen
Wie bereits berichtet koennen Teams eine gemeinsame Dateiablage und eine Sammelmailadresse nutzen. Darueberhinaus koennen Teams auch als Raeume und Ressourcen konfiguriert werden. Werden dort beispielsweise Besprechungsraeume und Praesentationsgeraete registriert, koennen Mitarbeiter diese bei der Planung und Einladung von Terminen direkt reservieren. Eine manuelle Verwaltung ist damit ueberfluessig.

Virtualisierung
Haeufig nutzen Unternehmen Anwendungen, die ein Windows-Betriebssystem erfordern. Eine zusaetzliche Serverhardware ist dafuer aber nicht noetig. Auf Knopfdruck kann auf dem Lotus Foundations Server die bekannte Virtualisierungssoftware VMWare Server 2.0 installiert werden. Damit koennen virtualisierte Systeme problemlos ebenfalls auf dem Foundations Server genutzt werden. Vorteilhaft daran ist u.a., dass auch die virtuellen Maschinen durch das intelligente Backup gesichert werden.

Ausbau und Skalierung
Sollte Karl-Heinz' Firma schneller wachsen als bisher angenommen, koennen zusaetzliche Lotus Foundations Server genutzt werden. Auch die Verbindung mehrerer Standorte ist ebenso problemlos moeglich, wie die Anbindung an ein "normales" Lotus Domino System.

Kostenpflichtige Add-ons
Neben den genannten und kostenlos verfuegbaren Optionen gibt es einige kostenpflichtige Erweiterungen, die Edgar kurz erwaehnen moechte.
  • Lotus Foundations Reach: sicheres Instant Messaging, Computer-zu-Computer-VoIP, Video-Chat uvm.
  • Lotus Foundations Rescue: Disaster Recovery-Erweiterung mit zusaetzlichen Optionen.
  • IBM Tivoli Continuous Data Protection for Files: Backup lokaler Dateien von Arbeitsplaetzen auf dem Foundations Server uvm.

    Karl-Heinz ist sich sicher, mit der von Edgar installierten Loesung genau das Richtige fuer sein Unternehmen eingekauft zu haben. Von jetzt an widmet er sich aber wieder den Dingen, die er gut kann. Denn die IT macht was sie soll. Sie funktioniert.
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